Zahnärzte können sich hier kostenlos in das Zahnarzt-Verzeichnis eintragen

Fordern Sie kostenlos unsere Informationen über Parodontose und Prophylaxe an

 

Eröffnung eines Abszesses

Entfernung von Weisheitszähnen

Entfernung einer Wurzelspitze

Operation einer Zyste im Kieferbereich

Link zu weiteren Informationen

Druckversion

Eingriff bei der Eröffnung eines Abszesses.

Zur Ausbildung eines Abszesses, einer abgegrenzten Eiteransammlung im Gewebe, kann es nach länger bestehenden Entzündungen eines Zahnes, an toten Zähnen, nicht vollständig durchgebrochenen Zähnen, Wurzelresten, infizierten Zysten und Zahnfleischtaschen kommen.Der Abszeß breitet sich meist unter heftigen Schmerzen und Fieber zwischen Kieferknochen und Schleimhaut in den Mundvorhof aus und ruft eine Schwellung der Mundschleimhaut sowie der umgebenen Gesichtsweichteile, die sogen. dicke Backe, hervor.

Abszesse im Unterkiefer können Kieferklemme und Schluckbeschwerden verursachen, eine Ausbreitung im Mundbodenbereich kann zu lebensbedrohlichen Zuständen führen.

Schnelle Abhilfe kann nur durch Eröffnung der Abszeßhöhle geschaffen werden. Dies geschieht in örtlicher Betäubung durch einen Schnitt in der Mundhöhle, so daß sich der Eiter entleeren kann. Mit einem Gazestreifen wird die Wunde offen gehalten, damit der Abfluß gewährleistet ist.

Nach Abklingen des entzündlichen Zustandes muß die Ursache für die Abszeßbildung beseitigt werden, d.h. der ursächliche Zahn muß entfernt oder behandelt werden.

Als mögliche Komplikationen können Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen wie bei allen operativen Eingriffen auftreten, selten kommt es zu Verletzungen von Blutgefäßen und Nerven.

In den ersten Tagen nach einer Operation muß mit einer unterschiedlich starken Schwellung im Bereich des Operationsgebietes gerechnet werden, die Sie nicht zu beunruhigen braucht.

Um das Risiko möglichst gering zu halten, bitten wir Sie, folgendes zu beachten:

  1. Besteht eine Überempfindlichkeit (Allergie) gegen bestimmte Medikamente, Pflaster oder Nahrungsmittel?
  2. Hatten Sie Komplikationen nach Betäubungsspritzen bei der Zahnentfernung oder sonstigen zahnärztlichen Behandlungsmaßnahmen?
  3. Neigen Sie zu vermehrten Blutungen nach Zahnentfernungen oder Verletzungen?
  4. Nehmen Sie gerinnungshemende Medikamente ein?

Verhalten nach dem Eingriff

Denken Sie bitte daran, daß durch die Spritzen zur örtlichen Betäubung Ihre Verkehrstüchtigkeit eingeschränkt sein kann, steuern Sie 2-3 Stunden kein Fahrzeug und fahren Sie auch kein Fahrrad.

Bitte am Operationstag und am folgenden Tag

  • die Wange mit feucht- kalten Umschlägen kühlen
  • 3 x täglich Fieber messen, bei Temperaturanstieg von über 38,5 Grad den Zahnarzt aufsuchen
  • ebenfalls den Zahnarzt aufsuchen, wenn Wundschmerzen und bei Unterkieferabszessen Störungen der Mundöffnung und Schluckbeschwerden nicht allmählich abnehmen, sondern sogar noch zunehmen
  • nicht rauchen, keinen Alkohol, keinen Bohnenkaffee trinken
  • keine körperliche Anstrengung
  • nur flüssige und weiche Nahrung zu sich nehmen
  • nach dem Essen spülen
  • Wunde nicht berühren
  • Zähne putzen, aber nicht im Wundbereich

Unterrichten Sie Ihren Arzt / Zahnarzt bei anhaltender Nachblutung, stärkeren Schwellungen, hohem Fieber, starken Schmerzzuständen oder sonstigen Störungen Ihres Allgemeinbefindens, die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehen.

Bitte fragen Sie Ihren behandelnden Arzt / Zahnarzt, wenn Sie noch weitere Einzelheiten über die Behandlung oder mögliche Komplikationen wissen möchten!

 

Entfernung von Weisheitszähnen

Sehr viele Menschen haben Probleme mit den Weisheitszähnen. Wird ein Weisheitszahn, der noch nicht (Abbildung 1) oder nur teilweise (Abbildung 2) durchgebrochen ist, nicht rechtzeitig entfernt, kann es zu Komplikationen führen. Ein Weisheitszahn sollte operativ entfernt werden, wenn z.B.

  • die Eingliederung einer Zahnprothese, insbesondere im Unterkieferbereich geplant ist
  • die Eingliederung einer Brücke im benachbarten Bereich des Weisheitszahnes vorgesehen ist
  • akute Gefahr einer Entzündung oder einer Zystenbildung besteht
  • der betroffene Weisheitszahn als Ausgangspunkt (Herd) von Schmerzzuständen im Gesichtsbereich diagnostiziert wird
  • ein benachbarter Backenzahn durch den nicht oder nur teilweise durchgebrochenen Weisheitszahn gefährdet ist
  • eine kieferorthopädische Behandlung wegen Platzmangel nicht ohne Entfernung des Weisheitszahnes durchgeführt werden kann

Bitte beachten Sie, daß es bei der Entfernung von Weisheitszähnen zur Irritationen der Nerven kommen kann.
Dies kann zu einer Beeinträchtigung oder zu einem meist vorübergehenden Verlust des Gefühls in der Lippe, der Zunge oder der Geschmacksempfindung führen

Bitte denken Sie daran, daß durch Spritzen zur örtlichen Betäubung Ihre Verkehrstüchtigkeit eingeschränkt werden kann! Lenken Sie in den ersten 3 Stunden nach dem Eingriff kein Auto und fahren Sie auch nicht Rad.

Vorsorglich sollten sie folgendes beachten, damit möglichst kein Risiko besteht:

  • hatten Sie jemals nach örtlicher Betäubung bei einer Zahnbehandlung Probleme
  • wurde bei Ihnen nach irgendwelchen Sportverletzungen oder Zahnentfernungen eine vermehrte Blutungsneigung festgestellt
  • nehmen Sie regelmäßig Präparate zur besseren Blutgerinnung ein
  • haben Sie allergische Reaktionen (Medikament, Nahrungsmittel, Pflaster)

Verhaltensregeln für den Operationstag und den folgenden Tag:

  • Feucht- kalte Umschläge auf Wangen und Lippen (keine Wärme)!
  • Möglichst wenig sprechen (Verletzungsgefahr durch Taubheitsgefühl)!
  • Keine körperliche Anstrengung!
  • Wunde und Wundbereich nicht berühren!
  • Essen: nur flüssige und weiche Nahrung – jedoch keine Mehl- und Milchspeisen!
  • Mund nur mit klarem Wasser spülen!
  • Zähneputzen: nur wenn erforderlich – aber sehr vorsichtig, nicht im Wundbereich!
  • Strikt verboten: Alkohol! Rauchen! Bohnenkaffee!

Keine Panik, wenn in den ersten Tagen nach dem Eingriff Schwellungen und Nachblutungen auftreten!

Bitte fragen Sie Ihren behandelnden Arzt / Zahnarzt, wenn Sie noch mehr Einzelheiten über die Behandlung oder mögliche Komplikationen wissen möchten!

 

Eingriff bei der Entfernung einer Wurzelspitze

Die Entfernung der Wurzelspitze eines Zahnes (Wurzelspitzenresektion) kann notwendig werden, wenn entzündliche Prozesse an der Wurzelspitze eines erkrankten Zahnes das umgebene Knochengewebe auflösen und die Gefahr einer Schädigung benachbarter Zähne sowie einer Zystenbildung besteht.Dazu wird in örtlicher Betäubung die Wurzelspitze des erkrankten Bereiches operativ freigelegt und entfernt. Ebenso wird das entzündete Gewebe über der Wurzelspitze gründlich beseitigt.

Der Wurzelkanal (oder mehrere) wird vom abgestorbenen Zahnmark befreit, gereinigt und mit einer Wurzelfüllung (evtl. mit zusätzlichem Stift) abgefüllt. So kann ein erkrankter Zahn heilen und meist noch über Jahre im Kiefer verbleiben.

Als mögliche Komplikationen können Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen wie bei allen operativen Eingriffen auftreten. Bei ungünstigem Verlauf muß der Eingriff u.U. später wiederholt oder der Zahn sogar entfernt werden.

Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich muß manchmal die Kieferhöhle eröffnet werden, um an die Wurzelspitzen heranzukommen. Im Unterkiefer kann es durch Irritationen des Unterkiefernerves zu einer Beeinträchtigung oder zum (meist vorübergehendem) Verlust des Gefühls in der Lippe oder der Zunge, evtl. auch zu Geschmacksempfindungsstörungen kommen.

In den ersten Tagen nach der Operation muß mit einer unterschiedlich starken Schwellung im Bereich des Operationsgebietes gerechnet werden, die Sie nicht zu beunruhigen braucht.

Um das Risiko möglichst gering zu halten, bitten wir Sie, folgendes zu beachten:

  • Besteht eine Überempfindlichkeit (Allergie) gegen bestimmte Medikamente, Pflaster oder Nahrungsmittel?
  • Hatten Sie Komplikationen nach Betäubungsspritzen bei der Zahnentfernung oder sonstigen zahnärztlichen Behandlungsmaßnahmen?
  • Neigen Sie zu vermehrten Blutungen nach Zahnentfernungen oder Verletzungen?
  • Nehmen Sie gerinnungshemende Medikamente ein?

Verhalten nach dem Eingriff

Denken Sie bitte daran, daß durch die Spritzen zur örtlichen Betäubung Ihre Verkehrstüchtigkeit eingeschränkt sein kann, steuern Sie 2-3 Stunden kein Fahrzeug und fahren Sie auch kein Fahrrad.

Bitte am Operationstag und am folgenden Tag

  1. nicht rauchen, keinen Alkohol, keinen Bohnenkaffee trinken
  2. keine körperliche Anstrengung, wenig sprechen
  3. die Lippe oder Wangen auf der operierten Seite möglichst oft mit feuchtkalten Umschlägen kühlen, keine Wärme
  4. nur flüssige und weiche Nahrung zu sich nehmen, jedoch keine Milch- und Mehlspeisen
  5. nach dem Essen vorsichtig mit klarem Wasser spülen
  6. Wunde nicht berühren
  7. Zähne putzen, aber nicht im Wundbereich

Unterrichten Sie Ihren Arzt/Zahnarzt bei anhaltender Nachblutung, stärkeren Schwellungen, hohem Fieber, starken Schmerzzuständen oder sonstigen Störungen Ihres Allgemeinbefindens, die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehen.

Bitte fragen Sie Ihren behandelnden Arzt / Zahnarzt, wenn Sie noch weitere Einzelheiten über die Behandlung oder mögliche Komplikationen wissen möchten!

 

Operation einer Zyste im Kieferbereich

Kieferzysten sind mit Flüssigkeit oder breiiger Masse angefüllte Hohlräume im Kieferknochen, die langsam und ständig an Größe zunehmen und bei ihrem Wachstum benachbarte Zähne, Kieferhöhlen- und Nasenhöhlenwände verdrängen.
Kieferzysten können an der Wurzelhaut marktoter Zähne (radikuläre Zysten) oder aus dem Zahnsäckchen verlagerte Zähne (follikuläre Zysten) entstehen.Je nach Größe und Lage der Zysten stehen zwei operative Behandlungsmethoden, die in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose ausgeführt werden, zur Verfügung.

Kleinere Zysten werden vollständig entfernt (Zystenausschälung/Zystektomie). Der entstandene Hohlraum wird durch eine Naht der Schleimhaut wieder verschlossen, so daß er nach mehreren Wochen bis Monaten wieder vollständig vom Körper in Knochengewebe umgebaut werden kann.

Große Zysten können nicht im ganzen entfernt werden. Hier wird mit einer Zystenöffnung (Zystostomie) nur ein Teil der Zyste entfernt und der eröffnete Zystenhohlraum zur Nebenbucht der Mund -, Kiefer – oder Nasenhöhle gemacht. Durch mehrfaches Tamponieren wird der Hohlraum so lange offengehalten, bis er sich durch Knochenanbau langsam wieder aufgefüllt hat.

Als mögliche Komplikationen können Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen wie bei allen operativen Eingriffen auftreten. In seltenen Fällen kann es zu einer Schädigung des Unterkiefernervs mit Beeinträchtigung oder Verlust des Gefühls in der Lippe oder der Zunge, evt. Geschmacksempfindungsstörungen kommen. Bei Zystenoperationen im Oberkiefer wird ganz selten der Oberkiefernerv verletzt, häufiger kommt es zu einer Eröffnung der Kieferhöhle.

In den ersten Tagen nach der Operation muß mit einer unterschiedlich starken Schwellung im Bereich des Operationsgebietes gerechnet werden, die Sie nicht zu beunruhigen braucht.

Um das Risiko möglichst gering zu halten, bitten wir Sie, folgendes zu beachten:

  1. Besteht eine Überempfindlichkeit (Allergie) gegen bestimmte Medikamente, Pflaster oder Nahrungsmittel?
  2. Hatten Sie Komplikationen nach Betäubungsspritzen bei der Zahnentfernung oder sonstigen zahnärztlichen Behandlungsmaßnahmen?
  3. Neigen Sie zu vermehrten Blutungen nach Zahnentfernungen oder Verletzungen?
  4. Nehmen Sie gerinnungshemende Medikamente ein?

Verhalten nach dem Eingriff

Denken Sie bitte daran, daß durch die Spritzen zur örtlichen Betäubung Ihre Verkehrstüchtigkeit eingeschränkt sein kann, steuern Sie 2-3 Stunden kein Fahrzeug und fahren Sie auch kein Fahrrad.

Bitte am Operationstag und am folgenden Tag

  • nicht rauchen, keinen Alkohol, keinen Bohnenkaffee trinken
  • keine körperliche Anstrengung, wenig sprechen
  • die Lippe oder Wangen auf der operierten Seite möglichst oft mit feuchtkalten Umschlägen kühlen, keine Wärme
  • nur flüssige und weiche Nahrung zu sich nehmen, jedoch keine Milch- und Mehlspeisen
  • nach dem Essen vorsichtig mit klarem Wasser spülen
  • Wunde nicht berühren
  • Zähne putzen, aber nicht im Wundbereich

Unterrichten Sie Ihren Arzt / Zahnarzt bei anhaltender Nachblutung, stärkeren Schwellungen, hohem Fieber, starken Schmerzzuständen oder sonstigen Störungen Ihres Allgemeinbefindens, die im Zusammenhang mit dem Eingriff stehen.

Bitte fragen Sie Ihren behandelnden Arzt / Zahnarzt , wenn Sie noch weitere Einzelheiten über die Behandlung oder mögliche Komplikationen wissen möchten!

 

Informative Links:

Informationsforum Kieferorthopaedie   Ausführliche Informationen über Kieferorthopädie und kieferorthopädische Behandlungen
     
Gute Zähne - schlechte Zähne    Link zum ZDF

 

Zahnärzte können sich hier kostenlos in das Zahnarzt-Verzeichnis eintragen

Dentaplus

Copyright (c) 2007 Medico Service Beyer. Alle Rechte vorbehalten.
Bei technischen Fragen zu unserem Online-Angebot wenden Sie sich bitte an Webmaster |    Disclaimer  |   Impressum